Neujahrsvorsätze-Fazit und die Fastenzeit

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Gut zwei Monate sind jetzt vorbei, seid alle die Korken und die Raketen haben knallen lassen. Mit der ausgelassenen Stimmung und dem großen Feuerwerk war die Überzeugung für große Veränderungen in 2014 ungebrochen. Nach etwas über 60 Tagen ist mein Neujahrsvorsätze-Fazit allerdings eher ernüchternd…. :-/

Ein kleiner schüchterner Blick auf mein Geschreibsel im Januar zeigt mir, dass es bisher mit allen Vorsätzen nicht gut klappt. Und all die kleinen Vorsätze, die ich mir heimlich oder mit dem Zukünftigen vorgenommen habe, klappen momentan auch nicht gut. Was also jetzt tun? Einsehen, dass Vorsätze totaler Quatsch sind, es sowieso nichts bringt und man sich doch sowieso nicht verändert?

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Nein! Keineswegs! Meine Vorsätze sind ja nicht nur Vorsätze, sondern auch Wünsche an mich selbst. Zum Jahreswechsel habe ich geschrieben, dass 2014 ein Knüller wird und daran glaube ich auch. Eine Hochzeit steht bevor, meine Ausbildung ist dann so gut wie abgeschlossen und ich habe wie in jedem Jahr schöne Pläne, auf die ich mich schon freue oder über die ich mich bereits freue. 

Wie geht es also jetzt weiter? 

Ich besinne mich erst einmal auf die Vorsätze, die mir besonders wichtig sind und stecke mehr Kraft in ihre Umsetzung. Möglicherweise klappt es im Moment nicht so gut, weil ich einfach die Prioritäten nicht richtig gesetzt habe.  :-) Vielleicht habe ich mir aber auch einfach zu viel auf einmal vorgenommen.

Da passt es doch aber super, dass seit gestern wieder so etwas wie Neujahrsstimmung in der Luft liegt – nämlich die Fastenzeit. Aus allen Ecken hört man die Worte „Verzicht“, „Besinnen“ und „auf sich achten“. Auch wenn ich finde, dass das Thema jedes Jahr etwas größer gemacht wird, finde ich es prinzipiell eine gute Sache. Für die meisten hat die Fastenzeit schon lange nichts mehr mit Religion zu tun, sondern umfasst einfach eine bestimmte Zeit, in der man etwas für sich tut. Ich nehme diese 40 Tage bis Ostern als Anlass, dem Verzicht auf Chips eine neue Chance zu geben. Nachdem ich jetzt ein paar Tage in London war (dazu später mehr), mich mit Fastfood vollgestopft habe und auch in den Wochen davor nicht so sehr auf mich geachtet habe, ist es jetzt ein guter Moment, der Chips-Sucht mal wieder die kalte Schulter zu zeigen.  Da das Gefühl des Erfolgs ein ganz wichtiger Faktor ist, wenn man etwas verändern möchte, habe ich mir noch einen zweiten Verzicht vorgenommen: Alkohol. Alkohol deshalb, weil ich eigentlich gar keinen mag und es mir überhaupt nicht schwer fällt, gar keinen zu trinken. :-) 50% meiner Fastenzeit werde ich also ganz sicher mit Bravour meistern. 

Fastet ihr auch oder seid ihr schon zufrieden?

Kisses, 

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