{Reisebericht} Tag 1: New York City

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Wir starteten morgens vom kleinen süßen Hamburg Fuhlsbüttel mit TAP Portugal nach Lissabon um von dort aus mit einem kleinen Stop weiter nach Newark zu fliegen. Leider war ich noch nicht in Lissabon, aber auf der Liste der must-visit-Städte ist sie jetzt auf jeden Fall weiter nach oben gerutscht. Denn von oben sah es wirklich nach einer sehr süßen Stadt aus.

Was unser Verhältnis zu New York-Flügen angeht, scheint irgendwas verhext zu sein… Von drei Flügen sind drei (!) nicht ohne Komplikationen verlaufen. 
Hier mal der Hinflug im letzten Jahr in der Kurzfassung: geplant war der Flug von Frankfurt über Ottawa nach La Guardia. Aus der schon sehr knapp bemessenen Umsteigezeit von zwei Stunden in Ottawa wurden bereits auf dem Flug dorthin immer weniger Minuten. Mit einer ordentlichen Verspätung landeten wir in Ottawa, wurden ausgerufen und das Flughafenpersonal hat uns auf den schnellsten Abkürzungen durch den Flughafen und die Immigration gelotst. Vor der hatte ich damals wirklich Panik, aber in dem Moment war dann gar keine Zeit mehr um sich Gedanken zu machen. ;-) Abgehetzt kamen wir dann genau zur Abflugzeit am Gate an und waren uns sicher den Flug verpasst zu haben. Es sollte aber schlimmer kommen, denn die Maschine flog gar nicht, da sie einen Defekt hatte und es war nicht klar, ob eine andere Maschine besorgt werden könnte. Das Flughafenpersonal verteilte schon einmal Zettel für ein umliegendes Hotel, denn der Flug nach La Guardia war der letzte an dem Tag – und das um 18 Uhr Ortszeit! Nach langemHin und Her kam dann eine neue Maschine aus Washington und es wurde umständlich nach einer neuen Crew gesucht, da die ursprüngliche nun nicht mehr genügend „Zeit auf der Uhr“ hatte, um uns zu begleiten. Im Endeffekt kamen wir dann mit einer gehörigen Verspätung nachts in New York City an.
foto
Und auch dieser New York Flug verlief ähnlich. Die Landebahn von Newark war bereits zum Greifen nahe, als der Pilot wieder durchstartete und der Flughafen wieder kleiner und kleiner wurde. Ehrlich gesagt, hatte ich mich auch schon gefragt, wie er die Landung jemals schaffen will, denn wir hatten noch so eine hohe Geschwindigkeit drauf, dass eine Landung unmöglich hätte gutgehen können. Jedoch drehten wir anschließend keine Schleife um die Landung erneut zu probieren, sondern der Pilot teilte uns mit, dass wir auf Grund des Wetters nun Philadelphia (!) ansteuern würden. Dort angekommen versprach er uns, nun wieder Kurs auf Newark zu nehmen. Dafür mussten wir allerdings über drei Stunden am Rand des Flughafens auf eine erneute Betankung und die Abfluggenehmigung warten. Später erfuhren wir von einer Mitreisenden, die zufällig jemanden im Tower in Newark kannte, dass unser Flugzeug beim Landeanflugvon einer Windböe erfasst wurde, deshalb so schnell war und durch den Wind so schief stand, dass wir nicht sicher hätten landen können. Dem Pilot blieb also keine andere Möglichkeit als wieder durchzustarten. Somit waren wir auch dieses Mal statt am späten Nachmittag erst nachts im Hotel. Damit war dann leider der erste Tag auch schon zu Ende, aber wir haben ja viel Zeit mitgebracht :-)
(auf den Bildern seht ihr das „Abstellgleis“ Philadelphia und die Flight Info)

pfeil vor

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6 Kommentare

  1. Eine HipHop-Tour? Das klingt nach jeder Menge Spaß! :-) Schönes Wochenende, Martina

  2. Wow dsa klingt ja nach „Abenteuer“. In NY bin ich letztes Jahr auch nicht richtig gelandet. 30 min vor Landung in La Guardia teilte der Pilot mit, dass der Flughafen wegen Bauarbeiten gesperrt sei. Nee klar, das weiß man auch nicht vorher…
    Ich hoffe ihr habt dennoch eine tolle Zeit. Schönes Wochenende, Tobia

  3. Lach, auwei, das mit den Flug“pannen“ kenn ich nur zu gut. Highlight, oder ich sollte es wohl eher „Downlight“ nennen ;), war mein allererster Flug jemals. Frankfurt – Kanada. Gut, die lange Strecke zwischen Frankfurt und Calgary verlief ohne Probleme, aber dann hätten wir noch nach Regina weiterfliegen müssen. Saßen bereits hinterm Check-In und warteten… und warteten… und … landeten letztendlich im Hilton zur Übernachtung. Es war kurz vorm 11.9.2001 und wundersamer Weise waren die Überwachungsschirme überm gesamten Flugraum ausgefallen. Man hat also alle Maschinen die in der Luft waren nur noch via Sicht runtergeholt und natürlich keine neuen starten lassen. Der Rückflug am 16.9. gestaltete sich ähnlich „witzig“, angefangen beim Verdacht mein kaputtes Handy könnte eine Bombe sein (ich durfte dann extra mit den netten Typen vom FBI sprechen *öchöm*) bis hin zu einem Typen mit Turban und langen Bart im Flieger (was damals wirklich ein beunruhigendes Gefühl in einem auslösste) bis hin dazu, dass nach dem Start eine Durchsage vom Kapitän kam die uns darauf hinwies das die Bordelektronik ausgefallen wäre und er das mal neustarten muss. Allein schon beunruhigend genug, schrie er uns das förmlich zu und das in sehr unverständlichen Worten. Am Ende landeten wir sicher mit den Worten (die werd ich garantiert nie mehr vergessen): „Wir haben den Landeanflug GEWONNEN“.

    Also ICH freu mich definitiv auf deine weiteren Amerika-Erlebnisse :D :D :D

    Ganz liebe Grüße (und sorry für meinen langen Text *ohoh*)
    Anne :)

    • Hey Anne,
      das ist ja wirklich die Horror-Story schlechthin! Und das auch noch bei deinem ersten Flug. Ich glaube danach hätte mich niemand mehr in ein Flugzeug bekommen… Ich hoffe deine späteren Flüge (gab es welche?) sind ein bisschen besser verlaufen.

      Ganz liebe Grüße zurück,
      Kathleen

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