{Reisebericht} Tag 2: New York City

| Keine Kommentare

Am ersten richtigen Urlaubstag sind wir erstmal etwas durch die Stadt geschlendert – das übliche Programm eben – Battery Park, vorbei am 9/11 Memorial, Broadway usw…

NY Tag 1

Ihr seht tagsüber gab es keinen festen Plan, denn das Meiste hatten wir im vorherigen Jahr bereits „abgearbeitet“ und außerdem wollten wir für unser Abendprogramm – eine Release-Party – fit bleiben. Da ich, was das Thema Musik angeht, nicht so besonders viel Ahnung habe (sprich Null), war die beste Reisebegleitung der Welt so nett und hat einen Gastbeitrag dazu verfasst. Ich denke so bekommt ihr einen besseren Eindruck, als wenn ich es versuche. Ich bin nämlich ohne Musikgeschmack ausgezeichnet, das heißt, dass ich neben meinem fehlenden Taktgefühl auch scheinbar überhaupt keine Hirnleistung für Musikrichtungen, Noten und Charts usw. freimachen kann. Während anderen der Sommertitel schon aus den Ohren hängt und sie ihn im Schlaf mittanzen können, habe ich meist noch nicht einmal eine Ahnung wer der Interpret ist. Aber dazu schreibe ich später mehr. Jetzt kommt erst einmal unser Besuch im S.O.B.s (Subway Station: Houston St):

20 Uhr, wir stehen im Regen vor einer kleinen Bar in SoHo, die Schlange ist bereits einen halben Block lang. In wenigen Minuten also öffnet das S.O.B.’s seine Tore für den derzeit wohl angesagtesten Produzenten, der hier und heute sein neuestes und im Vorfeld mit guter Kritik überhäuftes Werk vorstellt: Statik Selektah. Viele der auf dem Album „Extended Play“ vertretenen Künstler gehören zu meinen absoluten Favoriten und einige davon werden auch gleich auf der Bühne stehen. Dann endlich öffnen sich die Tore und wir bekommen einen ersten Eindruck von der Location.
Das S.O.B.’s ist ein, für ein Konzert relativ kleiner Raum, der gleich brechend voll sein wird – ausverkauft. Um so größer ist meine Freude über Songkick, eine der  nützlichsten und durchdachtesten Apps, die ich auf meinem iPhone habe. Die App liefert personalisierte News über anstehende Konzerte der Lieblingskünstler, basierend auf der eigenen Mediathek und dem Wohnort (bzw. den bevorzugten Städten). Steht ein neues Konzert an, wird man per Push-Mitteilung sofort darüber informiert und einen Klick später ist man auch schon auf der Seite, auf der man die Tickets erwerben  kann. So kamen wir rechtzeitig an unsere Karten, die nur 15$ das Stück gekostet haben. Dafür bekommen wir nun in den nächsten dreieinhalb Stunden einiges geboten. Nacheinander treten rund ein Dutzend Acts auf. Darunter einige, die auf meiner Must-See-Liste ganz oben stehen, z.B. Sean Price, Black Thought und Joey Bada$$. Am Ende bleiben nur ein leisen Piepen im Ohr, der Weed-Geruch in der Kleidung und eine offene Frage: wo gibt’s mehr davon!?! Die Antwort: auf dem Album.

Wie heißt es in dessen Intro so schön: „Statik saved the day, Extended Play“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Viele Grüße

Bildschirmfoto 2013-03-01 um 19.58.16

pfeil zurückpfeil vor

 

 

 

.

Signature

das könnte dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar